Unsere EinrichtungenWeltKinderLachen







Die Stiftung Seraphisches Liebeswerk Altötting (SLW) besteht seit 1889.
Sie betreibt an sieben Standorten
in Bayern Einrichtungen der Kinder-
und Jugendhilfe, Kindertagesstätten, sowie vier private, staatlich anerkannte Grund-, Haupt- und Mittelschulen, davon zwei Förderzentren für emotionale und soziale Entwicklung. [mehr…]

 

Anmeldung

Heilpädagogische Außenwohngruppe für Mädchen


In unserer heilpädagogischen Außenwohngruppe Hagenstraße in Nürnberg können bis zu sieben Mädchen ab dem 12. Lebensjahr aufgenommen werden.

Die Mädchen werden an 365 Tagen im Jahr durch ein multiprofessionelles weibliches  Fachkräfteteam aus Erzieherinnen, Heilpädagogen, Heilerziehungspflegerinnen und Sozialpädagoginnen betreut. Der Gruppenalltag ist von Struktur, Zuverlässigkeit und einer heilpädagogischen Haltung geprägt. Feste Zeiten zum Aufstehen, Mittagessen, Hausaufgaben erledigen, Abendbrot essen und der Freizeitgestaltung geben den Kindern und Jugendlichen den nötigen Rahmen, sich selbstständig zu orientieren und entsprechend ihren Bedürfnissen und Möglichkeiten Schritt für Schritt an neuen Herausforderungen zu wachsen.

Die Wohngruppe befindet sich in einem Mehrfamilienhaus in Nürnberg-Süd, welches in die Nachbarschaft gut integriert ist. Sieben Einzelzimmer bieten ausreichend Platz und Privatsphäre. Ein großzügig gestalteter Wohn- und Essbereich ermöglicht den Mädchen und Betreuerinnen tagtägliche Begegnung untereinander.

Mit Unterstützung der Betreuerinnen kümmern sich die Mädchen eigenständig um alle im Haushalt anfallenden Tätigkeiten sowie das tägliche kochen.

Der konzeptionelle Schwerpunkt der Außenwohngruppe sieht die Betreuung von Mädchen vor.

Zielgruppe

Zielgruppe unserer Wohngruppe sind Mädchen ab 12 Jahren:

  • aus überforderten Familienverhältnissen
  • aus belastenden Lebensverhältnissen und gefährdenden Sozialisationsumfeldern
  • mit psychischen Störungen und Verhaltensauffälligkeiten


Ziele innerhalb der Hilfe

Wir holen die Mädchen sowie ihre Angehörigen dort ab, wo sie stehen und ermöglichen ihnen neue Wege und Perspektiven. Das Hauptziel ist die Rückführung in die Herkunftsfamilie oder die Verselbstständigung und Vorbereitung zur eigenständigen Lebensführung.

Als Vorbereitung zur Zielerreichung dient die Gruppe als heilpädagogisches Übungsfeld. Neben den in den Hilfeplangesprächen individuell festgelegten Zielen richten wir uns konkret an folgenden Erziehungszielen aus:

  • Annahme und Wertschätzung jedes Einzelnen
  • Integration in die Regelsysteme
  • altersentsprechende Reifung
  • Entwicklung einer individuellen Lebensplanung
  • Planung und Realisierung von schulischen und / oder beruflichen Perspektiven
  • Bewältigung persönlicher Krisen
  • Entwicklung und Erhalt wichtiger und förderlicher sozialer Beziehungen
  • Anleitung zu sinnvoller Freizeitgestaltung
  • Erweiterung der sozialen Kompetenzen
  • Stärkung des Selbsthilfepotenzials
  • Stärkung emotionaler, kognitiver und psychosozialer Ressourcen und psychosozialer Fähigkeiten

Um diese Ziele gemeinsam mit den Mädchen zu erreichen, ist es für uns besonders wichtig, eine tragfähige und vertrauensvolle Beziehung zu den Mädchen aufzubauen. Diese bietet die Grundlage dafür, sie bei der Stärkung ihrer eigenen Potenziale zu unterstützen. Auf der Basis der festgelegten Ziele im Hilfeplangespräch wird die pädagogische Hilfe und Betreuung individuell an die Bedürfnisse jedes Mädchens angepasst.


Unsere Leistungen

  • Erziehungsplanung
  • Fall- und Gruppengespräche
  • Gestaltung eines strukturierten (Gruppen-)Alltags als heilendes Feld
  • Familienarbeit
  • Zusammenarbeit mit Schulen und Ausbildungsstellen
  • Zusammenarbeit mit ambulanten, psychologischen Diensten
  • Vollzeitbetreuung an 365 Tagen im Jahr


Pädagogisches Personal

Die Mädchen werden von insgesamt 4,5 Mitarbeiterinnen betreut. Neben den pädagogischen Fachkräften, die direkt im Schicht- und Wochenenddienst arbeiten, erhält die Gruppe Unterstützung durch den gruppenübergreifenden pädagogischen Dienst, der federführend die Hilfeplanung und Elternarbeit übernimmt sowie durch den psychologischen Fachdienst des Walburgisheim Feucht.  


Aufnahmeverfahren

  1. Aufnahmeanfragen nehmen wir schriftlich oder telefonisch entgegen.
  2. Die Vermittlung erfolgt über das zuständige Jugendamt, welches den Hilfebedarf feststellt.
  3. Es folgt ein gegenseitiges Kennenlernen in einem Vorstellungsgespräch, an dem die Jugendliche, ein Jugendamtsmitarbeiter, ein Erziehungsberechtigter sowie eine Mitarbeiterin unserer Einrichtung teilnehmen.
  4. Bedenkzeit für alle Beteiligten
  5. Aufnahme

Voraussetzung für die Aufnahme ist das Interesse und die Bereitschaft des Mädchens, mit uns zusammenzuarbeiten und die Schule/Ausbildung fortzusetzen bzw. daran zu arbeiten.


Rechtliche Grundlage

Grundlage der stationären Hilfen zur Erziehung ist § 27 SGB VIII in Verbindung mit § 34 SGB VIII und 35a SBG VIII zuständig. Junge Erwachsene können nach den Maßgaben des § 41 SGB VIII und entsprechender Vereinbarung im Hilfeplanverfahren betreut werden. Bei der Umsetzung des Angebots orientieren wir uns an den fachlichen Empfehlungen des bayerischen Landesjugendamtes.







Walburgisheim Feucht
Walburgisweg 35
90537 Feucht

Tel 09128 / 9 11 69 - 0
Fax 09128 / 9 11 69 - 99
info@walburgisheim-feucht.de




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